Magnetresonanztomotherapie (MRT)

Bei der Magnetresonanztomographie handelt sich um ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der verschiedenen Gewebe mit Hilfe eines starken Magnetfeldes. Die MRT- Untersuchung des Pferdes kann in unserer Klinik am stehenden Patienten durchgeführt werden. Der Magnet ist höhenverstellbar, sodass Regionen vom Huf bis zum Vorderfußwurzel- bzw. Sprunggelenk untersucht werden können.
Nach Eingrenzung der betroffenen Region an der Gliedmaße werden ohne den Einsatz von Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen angefertigt, welche eine detailreiche Auswertung ermöglichen.

Ablauf:

  • für die Untersuchung müssen die Hufeisen abgenommen werden
  • dem Pferd wird ein Venenkatheter gelegt und es wird sediert
  • die Untersuchung dauert je nach Anzahl der Regionen 1-2 Stunden
  • schriftliche Befundung am Folgetag der Untersuchung

Ultraschall

Die Pferdeklinik Seeburg verfügt über mehrere Ultraschallgeräte, sodass Untersuchungen sowohl innerhalb der Klinik als auch in der Außenpraxis vorgenommen werden können. Die Ultraschallgeräte verfügen über verschiedene Schallköpfe für die internistische, orthopädische und gynäkologische Diagnostik. Zudem wird der Ultraschall in der Therapie bei zielgerichteten Injektionen zur Kontrolle der Nadelführung eingesetzt (Ultrasound guided injections).

Digitales Röntgen

Das Röntgen ist neben dem Ultraschall der Klassiker in der Diagnostik und in unserer Klinik im täglichen Einsatz.

Beim digitalen Röntgen werden einzelne Körperteile oder -areale mit Röntgenstrahlen durchleuchtet und sofort in Bildern dargestellt. Insbesondere zur Diagnostik von orthopädischen Erkrankungen, aber auch bei einigen internistischen Problemen ist das digitale Röntgen unverzichtbar.

Wir haben trans­portable Röntgen­geräte, um Kontroll­aufnahmen im OP, der Aufwachbox und in unseren Stallungen anzufertigen. Sie sind auch im Einsatz für die Aussen­praxis, um direkt bei Ihrem Pferd im Stall die Bilder auswerten zu können.

Computertomographie

Die Pferdeklinik Seeburg verfügt über einen High-End Computertomographen, welcher über eine bewegliche Plattform verfügt, um sich optimal an den Patienten anpassen zu können. Aufgrund dieses speziellen Systems (Qalibra) ist es uns möglich viele Körperregionen ohne das Risiko einer Vollnarkose durchzuführen.

Kopf, obere Halswirbelsäule und die Gliedmaßen bis Vorderfußwurzelgelenk/Sprunggelenk können am stehenden, leicht sedierten Pferd untersucht werden. Innerhalb von wenigen Sekunden werden tausende hochauflösende Bilder generiert. Mit dem Einsatz von Kontrastmittel ist die Darstellung kleinster Weichteil- sowie Knorpelschäden möglich.

Bei der CT-Untersuchung in Vollnarkose können die untere Halswirbelsäule bis einschließlich der vorderen Brustwirbel, sowie Ellbogen, Schulter, Rücken, Knie, Hüfte, Kreuz-Darmbeingelenk sowie Becken untersucht werden.

Zudem führen wir auch CT-gestützte Operationen in Stand- und Vollnarkose durch.

Ablauf am stehenden Pferd:

  • für die Untersuchung der unteren Zehenregion müssen die Hufeisen abgenommen werden
  • das Pferd wird sediert
  • die Untersuchungsdauer ist je nach Anzahl der Region und dem Aufwand sehr variabel (10 min bis zu 1 Stunde)
  • schriftliche Befundung am Folgetag der Untersuchung

Ablauf in Vollnarkose:

  • das Pferd wird am Tag vor der Untersuchung stationär bei uns aufgenommen
  • die Untersuchungsdauer ist je nach Anzahl der Regionen und dem Aufwand sehr variabel (10 min bis zu 1 Stunde)
  • Abholung des Pferdes und schriftliche Befundung am Folgetag der Untersuchung